Willkommen im Residenzort Rastede

Gemeinde vollzieht mit dem Ankauf des Palais Rastede historischen Schritt

Palais RastedeGroße Freude bei der Gemeinde Rastede. Nach mehreren vertrauensvollen Gesprächen mit Herzog Christian vom Oldenburg hinsichtlich der zukünftigen Nutzung des Palais und des Palaisgartens ist es Bürgermeister Dieter von Essen gelungen, mit dem Kauf das kulturhistorisch bedeutsame Ensemble mitsamt den Torhäusern zum 1. Januar 2018 dauerhaft für die Gemeinde Rastede zu sichern.

Die Gemeinde Rastede hatte den 2019 auslaufenden Pachtvertrag für das Palais und den Palaisgarten zum Anlass genommen, frühzeitig mit dem herzoglichen Haus Kontakt aufzunehmen, um neben einer Fortsetzung des Pachtverhältnisses auch den möglichen Ankauf ins Gespräch zu bringen. „Das Haus Oldenburg hat sich in Anerkennung der großen kulturhistorischen Vergangenheit des Palaisareals sehr kooperativ gezeigt“, betont Bürgermeister von Essen. Für den Erwerb des Palais-Ensembles zahlt die Gemeinde Rastede 20 Jahresraten von jeweils rund 155.000 Euro. Vor dem Hintergrund der aktuell recht engen Haushaltssituation ist dieses sicherlich kein geringer Betrag, jedoch im Hinblick auf die sich daraus ergebene historische Chance für die Gemeinde eine von der Kommunalpolitik einvernehmlich befürwortete Investition.

Für Rastede bieten sich somit hervorragende Zukunftsperspektiven. Das Palais hat wie kein anderes Gebäude insbesondere durch die Nutzung aber auch durch die Lage und die kulturhistorische Bedeutung eine unersetzliche Bedeutung für die Außendarstellung der Gemeinde Rastede. Palais und Palaisgarten bilden für die Marke „Residenzort Rastede“ eine unverwechselbare Größe und stellen neben Schloss, Schlosspark und Turnierplatz einen unverzichtbaren Bestandteil dar. „Damit besitzt die Gemeinde Rastede zukünftig mit dem weiter zu entwickelnden Gesamtensemble des Schlosspark-Areals eine herausragende Qualität als Naherholungszentrum im Nordwesten“, erklärt von Essen.

Bei allen Verantwortlichen in der Gemeinde Rastede ist das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Bewahrung und Vermittlung des kulturellen Erbes grundsätzlich bereits seit Jahrzehnten vorhanden. So wurde schon am 1. Oktober 1971 der erste Pachtvertrag mit dem Haus Oldenburg geschlossen. Das Pachtverhältnis wurde, nachdem das Palais zunächst für Wohnungen und Büroräume genutzt worden war, während der vergangenen zwei Dekaden für kulturelle Zwecke genutzt.

Mit der Einstellung von Dr. Friedrich Scheele bei der Residenzort Rastede GmbH wurde im April 2017 ein erster wichtiger Schritt gemacht, um das Areal bestehend aus Schloss, Schlosspark, Turnierplatz, Palaisgarten und Palais als Alleinstellungsmerkmal für die Gemeinde herauszuarbeiten und als Fundament für die weiteren Entwicklungsüberlegungen der Marke „Residenzort Rastede“, auch für die übrigen Teile des Gemeindegebietes, dazustellen. Hierzu hat Dr. Scheele kürzlich in den politischen Gremien ausführlich berichtet und vonseiten der Kommunalpolitik breite Unterstützung signalisiert bekommen. „Von daher ist der Erwerb des Palais zum 1. Januar 2018 die logische Konsequenz, da die unmittelbare Verbindung des kulturellen Erbes mit der eigenen Geschichte und Gegenwart ein riesiges Potential für die zukünftige kulturhistorische und touristische Ausrichtung darstellen“, so von Essen.