Aktuelle Informationen und Ansprechpartner zum Coronavirus finden Sie auf dieser Sonderseite.

Coronavirus – Einschränkungen auf dem Wochenmarkt

Durch die vom Land Niedersachsen erlassene Allgemeinverfügung zur Beschränkung sozialer Kontakte sind nunmehr auch die Wochenmärkte von weiteren Einschränkungen betroffen. Ab sofort sind lediglich Verkaufsstände für Lebensmittel erlaubt. Verkaufsstände für Pflanzen oder Dekoartikel etc. dürfen bis zum 18.04.2020 nicht mehr auf den Wochenmärkten ihre Waren anbieten. Eine Verlängerung der Verfügung wurde seitens des Landes Niedersachsen ausdrücklich vorbehalten. Dieser Schritt verdeutlicht jedoch auch, dass die Lebensmittelversorgung aller Bürgerinnen und Bürger uneingeschränkt, auch auf den Wochenmärkten, weiterhin möglich sein wird.

Weiter müssen auch auf dem Wochenmarkt weitere Regularien zum Schutze der Besucher und der Verkäufer eingehalten werden. So sind die Betreiber der Verkaufsstände verpflichtet, einen Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden einzuhalten. Seitens der Betreiber wird empfohlen, passendes Kleingeld oder kleine Scheine bereitzuhalten. Bei den Ständen, die es anbieten, sollte auf eine EC-Kartenzahlung zurückgegriffen werden.

Durch die Allgemeinverfügung wird das Ziel verfolgt, Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren. Dies betrifft auch die Wochenmärkte, die in der Vergangenheit als Treffpunkt aller Generationen dienten, wodurch auch so manches längeres Gruppengespräch entstanden ist. Gerade dieser persönliche Kontakt soll jedoch vermieden werden. Die Gemeinden des Landkreises und die Stadt Westerstede appellieren daher an die Besucher der Wochenmärkte, ihre Anwesenheit auf den Einkauf der Lebensmittel zu beschränken. Auf und außerhalb der Wochenmärkte ist zudem eine Zusammenkunft oder Ansammlung von über 2 Personen (Ausnahmen bilden Angehörige und Personen, die in einer gemeinsamen Wohnung leben) verboten. Um einen reibungslosen Ablauf der Wochenmärkte zu garantieren, wird darum gebeten, dass sich jeder Besucher an die Regularien hält.

Coronavirus – Recyclinghof am Roggenmoorweg geschlossen

Die Gemeinde Rastede weist noch einmal darauf hin, dass der Landkreis Ammerland bereits am 19. beziehungsweise 20. März die Zentraldeponie Mansie und die Recyclinghöfe in den kreisangehörigen Gemeinden für Abfallanlieferungen geschlossen hat. Diese Maßnahme wurde ergriffen, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Die Verwaltung bittet darum, vor weiteren Anrufen beim am Rasteder Recyclinghof angrenzenden Baubetriebshof am Roggenmoorweg abzusehen und die pflanzlichen Abfälle zu einem späteren Zeitpunkt anzuliefern. Pressemeldung vom 24.03.2020

Coronavirus – Gemeinde führt im Rathaus Schichtmodell ein

Die Gemeinde Rastede reagiert ein weiteres Mal auf die Ausbreitung des Coronavirus. Nachdem bereits seit Dienstag, 17. März, das Rathaus nur bei dringend notwendigen Fällen nach vorheriger Terminvereinbarung betreten werden durfte, wird ab Dienstag, 24. März, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Schichtmodell im Zeitrahmen von 06:30 bis 12:45 Uhr beziehungsweise von 13:15 bis 19:30 Uhr eingeführt.

Damit wird gewährleistet, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schichtübergreifend nicht in Kontakt kommen. „Diese Maßnahme soll dazu beitragen, dass auch bei einem Coronafall im Rathaus der Dienstbetrieb aufrecht erhalten werden kann“, erklärt Pressesprecher Ralf Kobbe. Die getroffene Regelung gilt zunächst für vier Wochen. In dieser Zeit entfällt auch der übliche Samstagsdienst am zweiten und vierten Wochenende eines Monats. Selbstverständlich ist die Gemeindeverwaltung auch weiterhin postalisch, telefonisch oder per E-Mail zu erreichen und bearbeitet die Anliegen. Pressemeldung vom 23.03.2020

Coronavirus – Meldeamt bearbeitet nur dringend notwendige Angelegenheiten

Trotz der Corona-Krise möchten nach wie vor zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Rastede das Meldeamt im Rathaus aufsuchen. Oftmals geht es um die Verlängerung von Ausweisdokumenten, Ummeldungen zu einer neuen Wohnanschrift oder die Neuausstellung von Pässen. Fachbereichsleiterin Vievien Witte weist in diesem Zusammenhang jedoch darauf hin, dass aktuell im Meldeamt nur noch dringend notwendige Angelegenheiten bearbeitet werden. „Hierzu gehört insbesondere nicht die Verlängerung von abgelaufenen Ausweisdokumenten, sofern diese nicht aus dringenden persönlichen Gründen benötigt werden“, betont Witte. Die zwingenden Gründe sind nachzuweisen beziehungsweise glaubhaft darzulegen. Auch die Ummeldung zu einer neuen Wohnanschrift ist problemlos zu einem späteren Zeitpunkt möglich, da die An-/Ummeldung auch noch rückwirkend zum tatsächlichen Umzugsdatum erfolgen kann. Selbst bei der Nichteinhaltung von Fristen im Bereich des Pass- und Meldewesens werden aufgrund der derzeitigen Lage Ausnahmen zugelassen. Diese Maßnahmen dienen dazu, den persönlichen Kontakt auf ein notwendiges Maß zu reduzieren, um einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken und die Bevölkerung zu schützen. Pressemeldung vom 23.03.2020

Coronavirus – Rathaus reduziert Publikumsverkehr

Die Gemeinde Rastede reagiert mit einer weiteren Maßnahme auf die Ausbreitung des Coronavirus und reduziert ab Dienstag, 17. März, den Publikumsverkehr im Rathaus. „Besuche im Rathaus sind bis auf Weiteres nur noch nach telefonischer Terminvereinbarung möglich“, erklärt Bürgermeister Lars Krause. Die Besucher werden persönlich von den jeweiligen Mitarbeitern am Haupteingang abgeholt. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Angelegenheiten, die zeitlich verschoben werden können, zunächst zurückzustellen.

Diese Maßnahme dient dazu, den persönlichen Kontakt auf ein notwendiges Maß zu reduzieren, um einer weiteren Ausbreitung des Virus entgegenzuwirken. Die Verwaltung bleibt über Telefon und E-Mail während der Geschäftszeiten weiterhin erreichbar. Die entsprechenden Telefonnummern können auf der Homepage der Gemeinde unter https://www.rastede.de/kontakt/telefonverzeichnis/ eingesehen werden. Pressemeldung vom 16.03.2020

Coronavirus – Sitzungen der Gemeinde Rastede abgesagt

In der Gemeinde Rastede werden im März aufgrund des sich weiter ausbreitenden Coronavirus keine politischen Beratungen mehr stattfinden. „Sowohl der für den 16. März terminierte Ausschuss für Bau, Planung, Umwelt und Straße als auch der Finanzausschuss am 17. März sowie der Verwaltungsausschuss 23. und die Ratssitzung am 24. März wurden ersatzlos gestrichen“, informiert Pressesprecher Ralf Kobbe.

Darüber hinaus entfallen auch die vorgesehenen Bürgerdialoge am 19. März in Rastede im Schlossparkhotel Hof von Oldenburg und am 26. März in Wahnbek auf Gut Wahnbek sowie der Bürgermeister vor Ort Termin am 25. März in der Grundschule Hahn-Lehmden. Die Maßnahmen sollen mit dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und die Bevölkerung zu schützen. Pressemeldung vom 16.03.2020

Coronavirus – Gemeinde schließt Einrichtungen

Aufgrund der weiteren Ausbreitung des Coronavirus wird die Gemeinde ab Sonnabend, 14.03., bis einschließlich Sonnabend, 18.04, alle gemeindlichen Einrichtungen schließen.

Hierzu gehören neben den Schulen und Kindertagesstätten das Hallenbad, die Bücherei, die Jugendpflege, das Palais sowie das Archiv. Darüber hinaus wird auch der Sportbetrieb in den Sporthallen beziehungsweise auf den Sportplätzen mit sofortiger Wirkung untersagt. „Mit diesen Maßnahmen wollen wir unseren Beitrag zur Eindämmung des Virus leisten und unsere Bürgerinnen und Bürger bestmöglich schützen“, betont Bürgermeister Lars Krause.

Um das öffentliche Leben aufrechterhalten zu können, wird für die Kindertagesstätten eine auf das notwendigste Maß begrenzte Notbetreuung angeboten. Für die Notbetreuung werden daher nur Kinder aufgenommen, deren Eltern in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind und die Betreuung nicht anderweitig sicherstellen können. Hierzu gehören insbesondere folgende Berufsgruppen:

  • Beschäftigte im Gesundheitsbereich
  • Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr
  • Beschäftigte im Vollzugsbereich

Für Schulkinder bis zum 8. Schuljahrgang, deren Eltern dem genannten Personenkreis angehören, wird von den Schulen ebenfalls eine Notbetreuung angeboten. Pressemitteilung vom 13.03.2020

Einkaufen in Rastede ist auch in Zeiten der Corona-Krise möglich. Bitte beachten Sie dabei zu Ihrem eigenenen Schutz unbedingt die vorgegebenen Hygiene- und Abstandsregelungen. Eine Übersicht über Öffnungszeiten und Serviceangebote gibt es auf der Seite des Handels- und Gewerbevereins Rastede.

Eine weitere Übersicht über Rasteder Unternehmen und deren Öffnungszeiten gibt es auf www.meinrastede .de. Ziel der Homepage ist es, eine lokale und aktuelle Übersicht für Rastede zu schaffen, auf der Unternehmen, Einzelhändler, Dienstleister und Selbstständige Informationen über Ihre momentane Lage bereitstellen können.

Aktuelle Informationen zum Coronavirus im Ammerland sowie alle Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 mitsamt den Allgemeinverfügungen finden Sie auf dem INFOPORTAL des Landkreises Ammerland.
In den letzten Tagen haben uns viele Anfragen von Unternehmen erreicht, die bereits von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen sind oder sich bereits präventiv vorbereiten. Aktuelle Informationen stellt hierzu die Wirtschaftsförderung des Landkreises Ammerland auf ihrer Homepage zur Verfügung.
In Kooperation mit allen Gemeinden hat der Landkreis Ammerland ein Portal für Helfende, die ihre Fähigkeiten oder Ausrüstung zur Verfügung stellen möchten, eingerichtet.

Die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal könnte der limitierende Faktor werden, sollte eine große Anzahl von Menschen gleichzeitig wegen einer Covid-19-Erkrankung in die Klinik müssen. Deshalb werden besonders Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Pharmazeutisch-technische Assistentinnen und Assistenten(PTA) oder Medizinisch-technische Assistentinnen und Assistenten(MTA) im Ruhestand, in Elternzeit, im Studium oder in Ausbildung gesucht. Auch wer eine Rettungssanitäter-Ausbildung hat oder anderweitig etwas beitragen möchte, ist gefragt. Hier können sich Heferinnen und Helfer registrieren.

Zur Erleichterung der Leistungsbewilligung plant die Bundesregierung eine sehr kurzfristige Änderung des SGB II. Durch befristete Sonderregelungen für Bewilligungszeiträume, die vom 01.04. bis 30.09.2020 beginnen, sollen wirtschaftliche Auswirkungen der COVID-19-Pandemie abgemildert werden. Aktuelle Informationen und entsprechende Formulare stellt hierzu der Landkreis Ammerland auf seiner Homepage zur Verfügung.
Die niedersächsische Landesregierung hat weitere weitreichende Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Entsprechende Allgemeinverfügungen und Erlasse finden Sie hier.

 

Aktuelle Informationen zum neuartigen Coronavirus finden Sie auf der Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung , des Gesundheitsamtes des Landkreises Ammerland und des Robert-Koch-Institutes. Außerdem hat die Niedersächsische Landesregierung eine zentrale Hotline eingerichtet, die von montags bis freitags von 8 Uhr bis 22 Uhr unter der Telefonnummer 0511 120 60 00 erreichbar ist.