Der Rasteder Schlosspark, der Turnierplatz sowie die angrenzenden Sehenswürdigkeiten erfreuen sich sowohl bei Touristen als auch bei Einheimischen großer Beliebtheit. Um den Besuch noch attraktiver zu gestalten und eine nachhaltige Anreise zu ermöglichen, wurde jetzt am Rande des Areals an der Mühlenstraße auf einer Gesamtfläche von 500 qm eine großzügige Fahrradabstellanlage mit insgesamt 252 vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) empfohlenen Abstellmöglichkeiten errichtet.
„Die Fahrradabstellanlage bietet den Radlern die Möglichkeit, ihre Fahrräder und E-Bikes komfortabel an einem Bügel abzustellen und diebstahlsicher abzuschließen“, erläutert Bürgermeister Lars Krause jetzt bei einem Ortstermin. Somit wird ein wichtiger Anreiz gegeben, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Insbesondere die Großveranstaltungen wie das bevorstehende Mittelalterlich Phantasie Spectaculum rund um Christ Himmelfahrt, die Rasteder Musiktage, das Oldenburger Landesturnier, das Grasbahnrennen und das Ellernfest profitieren von der neuen nachhaltigen Infrastruktur. Sowohl einheimische Bürgerinnen und Bürger als auch größere Gruppen aus den Nachbarorten können jetzt bei einem Besuch der Veranstaltungen unbedenklich das Fahrrad nutzen, da sichergestellt ist, dass eine ausreichende Anzahl an Abstellplätzen vorhanden ist. „Der Standort für die großzügige Fahrradabstellanlage am Rande des Turnierplatzes ist für Erholungssuchende und Sparziergänger, Besucher der Großveranstaltungen und Gäste des Freibads optimal gewählt, sodass wir hoffen, damit einen wichtigen Impuls zu geben, gerade auf kürzeren Strecken vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen“, betont Krause, der darauf hinweist, dass weitere Fahrradbügel im Umfeld des Turnierplatzes auch beim Waldparkplatz, beim Denkmalsplatz und am Friedhofsweg neu installiert wurden.
Ermöglicht beziehungsweise finanziert wurden Erwerb und Installation der rund 66.500 Euro teuren Abstellanlage zu 100 Prozent aus dem kommunalen „Zusammerlandtopf“ und dem EU-Förderprogramm „Leader“, die durch Projektförderungen die Entwicklung der ländlichen Regionen stärken sollen. Die Antragstellung und Abwicklung für das Projekt erfolgte durch die Residenzort Rastede GmbH.
Neben Bürgermeister Krause war auch der Regionalmanager der Leader-
Region Parklandschaft Ammerland, Carsten Fischer, vor Ort, um die Fahrradabstellanlage persönlich in Augenschein zu nehmen. „Dank des Förderprogramms konnten bislang rund 200 Projekte umgesetzt werden und über zehn Mio. Euro an Fördermitteln ins Ammerland geholt werden“, erläutert Carsten Fischer. Sicherlich auch ein Verdienst der schlanken und unkomplizierten Antragsbearbeitung, die es sowohl Kommunen als auch Vereinen und Institutionen ermöglicht, Fördermittel zu generieren.









