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Ausbau der Schützenhofstraße: Alte Leitung macht Planänderung notwendig

Ein altes Telekommunikationskabel macht der bisherigen Planung zum Ausbau der Schützenhofstraße einen Strich durch die Rechnung: Anstatt die verschiedenen Arbeiten abschnittsweise fertigzustellen, können die einzelnen Bereiche bis zum Abschluss der Maßnahme nur provisorisch freigegeben werden. Die Gesamtdauer des Ausbaus soll sich dadurch aber nicht verlängern.

Der Ausbau der Straße besteht aus drei Phasen: Zunächst erfolgt die Erneuerung der Regen- und Schmutzwasserkanäle, dann der Austausch der Versorgungsleitungen für Frischwasser, Strom, Gas sowie Telekommunikation und schließlich der Endausbau von Fahrbahn und Gehweg. „Der ursprüngliche Plan sah vor, diese Arbeiten abschnittsweise vorzunehmen“, sagt Franz Lucassen vom Geschäftsbereich Bauen und Verkehr der Gemeinde Rastede. Dadurch hätte der erste Bauabschnitt zwischen der Mühlenstraße und der Einmündung in die Friedrichstraße bereits Ende Juni vollständig fertiggestellt und wieder für den Verkehr freigegeben werden können.

Das wird nun verhindert durch ein altes Telekommunikationskabel, das nicht nur die direkten Anlieger, sondern auch noch viele weitere Haushalte versorgt. „Diese alte Leitung ist leider viel zu nah an der Oberfläche verlegt worden und darüber hinaus ausgesprochen brüchig und empfindlich“, berichtet Lucassen. Die Folge: Solange dieser Strang nicht erneuert wurde, sind auch weitere Maßnahmen wie das Entfernen der darunter liegenden alten Leitungen, aber auch der Endausbau der Straße unmöglich. „Jeder Versuch, im Bereich dieser maroden Leitung zu graben oder aber darauf einen stabilen Unterbau für die Straße zu schaffen, würde mit großer Sicherheit zu einer Beschädigung des Kabels und damit zu einem längerfristigen Netzausfall in den angeschlossenen Haushalten führen“, erläutert Lucassen.

Um ein solches Szenario möglichst zu verhindern, soll das neue Glasfaserkabel nun erst im Zuge des dritten Bauabschnitts komplett eingebaut werden und die Versorgung sicherstellen. So lange muss demnach auch der Endausbau der ersten beiden Bauabschnitte warten. „In der Zwischenzeit werden wir die Zufahrt zu den Grundstücken provisorisch über eine Schotterstraße ermöglichen“, erklärt Lucassen die geänderte Planung. Dieses Vorgehen ist nach intensiven Beratungen mit den beteiligten Firmen die beste Möglichkeit, um der unvorhergesehenen technischen Herausforderung zu begegnen. Die Gemeinde bittet betroffene Anlieger um Verständnis. Trotz des veränderten Ablaufs sieht der Zeitplan weiterhin den Abschluss der Gesamtmaßnahme Ende November vor.