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Kindergarten Kleibrok feierlich eingeweiht: Neubau bietet Platz für 68 Kinder

Mit einer feierlichen Einweihung ist der Neubau des Kindergartens am Sportplatz in Kleibrok gestern Nachmittag offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Heute nahm die Einrichtung mit zunächst zwei Gruppen ihren Betrieb auf, Platz bietet sie für eine weitere Gruppe und insgesamt bis zu 68 Kinder.

Zur Einweihung begrüßte Rastedes Bürgermeister Lars Krause nicht nur Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Firmen, das Kindergarten-Team um Leiter Thade Schilling sowie Mitglieder des Gemeinderates, sondern auch die Nachbarschaft. Diese hatte das Bauvorhaben wohlwollend begleitet, zur Feier des Tages einen Kranz aus Eichenblättern gebunden und als Geschenk zwei Apfelbäume überreicht.

Krause erinnerte in seiner Ansprache an die Entstehungsgeschichte des Kindergartens, von der Grundsatzentscheidung des Gemeinderat 2023 über die Zwischenlösung in Räumen neben dem Freibad bis hin zur relativ kurzen Bauphase. Keine 16 Monate lagen zwischen dem ersten Spatenstich im April 2025 und der gestrigen Einweihung. Möglich war dies, weil man sich für die Ausführung in Holzrahmenbauweise entschieden hatte.

Entstanden sei eine richtige „Wohlfühloase“, so Krause, der das Gebäude als rundum gelungen konzeptioniert bezeichnete – von der L-f. „Die Gemeinde Rastede hat ein sehr facettenreiches Angebot an Kindertagesstätten und schreibt mit der heutigen Einweihung ein weiteres Stück Kita-Geschichte“, betonte der Bürgermeister. Die Investitionskosten von rund 4,2 Millionen Euro zeigten, welcher Stellenwert der frühkindlichen Erziehung und einem attraktiven Betreuungsangebot beigemessen werde. Er dankte allen am Bau beteiligten Firmen, allen voran der gruppeomp Architektengesellschaft, die mit der Planung und Baubegleitung beauftragt war.

Geschäftsführer Oliver Ohlenbusch schloss sich dem Dank an die größtenteils regionalen Firmen aus mehr als 20 verschiedenen Gewerken an und betonte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Die Holzrahmenbauweise habe nicht nur rund ein halbes Jahr an Bauzeit eingespart, sondern in der Klimabilanz auch circa 170 Tonnen CO2. Eine weitere Besonderheit dürfte das wohl größte Gründach in Rastede sein, das im Sommer vor Hitze schützt, im Winter die Dämmung verbessert, durch die Speicherung von Regenwasser bei stärkerem Niederschlägen die Kanalisation entlaste und darüber hinaus Lebensraum für mehrere Insektenarten biete. Die Gemeinde Rastede habe bei verschiedenen gemeinsamen Projekten in den letzten Jahren immer wieder bewiesen, dass sie ihre Klimaziele ernst nehme und auf nachhaltiges Bauen setze. „Wir von Gruppeomp sind stolz, als Planungsbüro ein Teil dieser Kultur zu sein“, so Ohlenbusch.

Thade Schilling betonte seine Vorfreude auf den bevorstehenden Start des Kindergartenbetriebs und seine Dankbarkeit, mit seinem Team in dieser tollen neuen Einrichtung arbeiten zu dürfen.

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