Willkommen im Residenzort Rastede

Kommunalwahl in Rastede: Neuer Stimmbezirk, anderes Wahllokal – oder einfach jetzt schon seine Kreuze machen?

Am 13. September finden in Rastede die Kommunalwahlen statt, bei denen es um die Sitze im Gemeinderat und im Ammerländer Kreistag geht. Darüber hinaus wird eine neue Bürgermeisterin oder ein neuer Bürgermeister sowie eine neue Landrätin beziehungsweise ein neuer Landrat gewählt. Ein genauerer Blick in die vor Kurzem versendeten Wahlbenachrichtigungen lohnt sich, denn es gibt bei der Organisation der Wahl einige Veränderungen.

Eine wesentliche Änderung betrifft die Stimmbezirke innerhalb der Gemeinde Rastede, die aus organisatorischen Gründen teilweise etwas anders zugeschnitten wurden. „Das betrifft vor allem den Bereich südlich Schlosspark, aber auch einzelne Straßen in Wahnbek und Hahn-Lehmden“, sagt Sabrina Schlingermann, Leiterin des zuständigen Fachbereichs Öffentliche Ordnung und Standesamtswesen bei der Gemeinde Rastede. Durch die Zugehörigkeit zu einem neuen Stimmbezirk ändert sich auch das zuständige Wahllokal.

Außerdem wechseln die Wahllokale der Bezirke „021 Hankhausen I und II“ und „031 Südende I Süd“ den Standort: Statt wie zuletzt im Akademiehotel an der Oldenburger Straße sind die beiden Wahllokale diesmal in der Grundschule Feldbreite untergebracht. Hintergrund sind die Baumaßnahmen beim Akademiehotel.

Wahlberechtigt sind alle deutschen Staatsbürger oder Angehörige eines anderen EU-Mitgliedstaates, die am 13. September mindestens 16 Jahre alt sind, seit mindestens drei Monaten ihren Wohnsitz in der Gemeinde Rastede haben und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind, zum Beispiel aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung.

Wer am Tag der Kommunalwahl verhindert ist, kann seine Stimmen auch schon im Vorfeld abgeben. Briefwahlunterlagen können bis spätestens 9. September online unter bit.ly/wahlschein-rastede beantragt werden. Wegen der Zeit, die für die Zustellung einkalkuliert werden muss, gilt hier das Motto: Je früher, desto besser. Denn das Risiko, dass Wahlbriefe nicht rechtzeitig zugestellt werden, liegt bei den Wählerinnen und Wählern.

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass sich der Trend zur Briefwahl weiter fortsetzt: „Schon jetzt liegen uns rund 2.000 Anträge auf Briefwahlunterlagen vor“, erklärt Schlingermann. Alternativ können Wahlberechtigte zwischen dem 18. August und dem 11. September die Briefwahlunterlagen im Wahlbüro beantragen – und sogar direkt dort wählen. Das Wahllokal ist wieder in einem blauen Container beim Rasteder Rathaus, Sophienstraße 27, untergebracht. Geöffnet hat es montags bis freitags von 8 bis 12:30 Uhr, donnerstags zusätzlich von 14 bis 18 Uhr sowie am Samstag, 22. August, von 9 bis 12 Uhr.

Skip to content