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Modern und inklusionsgerecht: Erweiterung der KGS Rastede eingeweiht

Knapp anderthalb Jahre nach der Grundsteinlegung ist am Donnerstagnachmittag der Erweiterungsbau der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Rastede offiziell eingeweiht worden. Am Standort Wilhelmstraße entstanden fünf neue inklusionsgerechte Klassen- sowie ein Besprechungszimmer, Sanitäranlagen, ein Gruppen- und ein Technikraum.

Ende 2016 fiel der Entschluss, den Anbau zu errichten, erinnert sich Rastedes Bürgermeister Dieter von Essen: „Angesichts der Rückkehr zum Abitur nach 13 Schuljahren und den zusätzlichen Anforderungen im Zuge der Inklusion zeichnete sich damals ab, dass wir vor einer Raumproblematik stehen.“ Deshalb wurde der Bau des zwei-geschossigen Gebäudes auf den Weg gebracht, das durch einen Aufzug und behindertengerechte WC-Anlagen barrierefrei ist. „Mit dem Erweiterungsbau haben wir aber nicht nur die schwierige Raumsituation verbessert, sondern auch ausgezeichnete Voraussetzungen für den Unterricht geschaffen“, betont von Essen.

Ursprünglich sollte das Gebäude bereits im August 2018 bezogen werden, allerdings kam es bei den ausführenden Firmen zu diversen Verzögerungen: „Die hohe Auslastung der Betriebe und der Fachkräftemangel haben dazu geführt, dass wir mit der Fertigstellung des Gebäudes etwa ein Schulhalbjahr in Verzug geraten sind“, erklärte von Essen bei der Einweihung. Und auch der ursprünglich kalkulierte Kostenrahmen von 2,5 Millionen Euro sei am Ende nicht einzuhalten gewesen: „Die derzeit boomende Konjunktur hat zur Folge, dass die Preise beim Bau überall ordentlich angezogen haben“, so von Essen. Er geht im Moment von etwa 2,8 Millionen aus. Weil aber die Schlussrechnungen von einigen Betrieben noch nicht vorliegen, lassen sich die tatsächlichen Baukosten noch nicht endgültig beziffern. In jedem Fall eine Menge Geld, wie das Gemeindeoberhaupt befand, aber es sei auch sehr gut investiert in die Bildung der jungen Rastederinnen und Rasteder. „Außerdem ist es ein Standortfaktor, den man nicht unterschätzen darf“, so der Bürgermeister.

Für von Essen selbst schloss sich mit der Fertigstellung des neuen Gebäudes gewissermaßen ein Kreis: Nach den Baumaßnahmen an den Grundschulen Feldbreite und Kleibrok war es bereits die dritte große Schulerweiterung, die er in seiner achtjährigen Amtszeit einweihen durfte. Hinzu kommen drei Krippen und drei Kindergärten. „Ich denke, das stellt eine Rekordmarke dar, die so schnell sicherlich nicht übertroffen wird“, merkte der Bürgermeister mit einem Lächeln an. „Insgesamt haben wir damit zweistellige Millionenbeträge investiert, um unseren Kindern und Jugendlichen bestmögliche Chancen zu bieten.“