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Erste E-Bike-Ladestation in Rastede

Benita Focken (l.) und Insa Franze von der Residenzort Rastede GmbH freuen sich über die neue E-Bike-Ladestation

Ein zentraler Platz ist jetzt für eine neue E-Bike-Ladestation in Rastede gefunden worden: Direkt auf dem Kögel-Willms-Platz an der Oldenburger Straße wurde die Säule installiert, die drei Fächer mit einer Ladefunktion enthält. Am Freitag wurde die Ladestation offiziell eingeweiht. Es ist die erste derartige Einrichtung in der Gemeinde Rastede. Bislang gibt es in Rastede lediglich eine Ladestation an der Oldenburger Straße für Autos.

Die Stelle ist auch deswegen günstig gewählt, weil sich direkt neben der Station ein Fahrradstellplatz befindet. Wer also als Tourist den Ort besichtigen will, kann hier gleichzeitig seinen Fahrradakku wieder aufladen lassen, und das direkt im Zentrum in unmittelbarere Nähe der St Marien Kirche, der St.-Ulrichs-Kirche und des Turnierplatzes mit angrenzendem Schlosspark.

Die Parkplätze vor der Pkw-Ladestation an der Oldenburger Straße dürfen ausschließlich von E-Fahrzeugen während des Ladevorgangs genutzt werden

Die Akkus können mit dem eigenen Ladegerät in den Fächern aufgeladen werden. Wer ein Fach benutzt, kann es abschließen, dann weggehen und später wieder aufschließen und sein geladenes Akku herausnehmen. Das funktioniert ungefähr so wie ein Bahnhofsschließfach. „Aufmachen, anschließen, dann zuschließen. Den Strom gibt es kostenlos von der Gemeinde“, umschreibt Bürgermeister Dieter von Essen das Prinzip.

Die Gemeinde Rastede hat auch die neue Station bezahlt. Laut Gemeindesprecher Ralf Kobbe betragen die Kosten inklusive der Installation rund 5000 Euro. So wird die Gemeinde auch ein Stück weit dem massenhaften Trend zum E-Bike gerecht und setzt ein Zeichen pro Elektromobilität.

Der Bürgermeister sieht aber noch weitere Vorteile. „E-Bikes machen Leute mobil, die es sonst nicht mehr wären“, sagt von Essen. Im Übrigen könne jeder von uns dem Klimawandel mit einen individuellen Beitrag entgegenwirken, indem er im Alltag öfter auf das Fahrrad umsteigt. „Benita Focken von der Residenzort Rastede GmbH weiß darüber hinaus aus eigener Erfahrung, dass auch der Bedarf an derartigen Lademöglichkeiten bei Radtouristen vorhanden ist. „Die verschiedenen Themen-Routen im Ammerland erfreuen sich auch bei E-Bike-Nutzern großer Beliebtheit, sodass es sinnvoll ist, die Infrastruktur mit geeigneten Ladestationen sukzessive ausbauen“, so Focken.

In diesem Zusammenhang weist die Gemeindeverwaltung auch noch einmal darauf hin, dass die Pkw-Stellplätze im Bereich der Pkw-Ladestation an der Oldenburger Straße 236 ausschließlich von E-Fahrzeugen während des Ladevorgangs genutzt werden dürfen. Eine Zuwiderhandlung stellt nach der Straßenverkehrsordnung eine Ordnungswidrigkeit dar und kann entsprechend geahndet werden.