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Sanierung der Schützenhofstraße schreitet voran

Der Ausbau des südlichen Teils der Schützenhofstraße schreitet voran. Obwohl auch die Baubranche von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen ist, konnten die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt ohne größere Verzögerungen beginnen.

Das Gesamtvorhaben besteht aus der Sanierung des Abschnitts zwischen der Mühlenstraße und der Eichendorffstraße. Der zweite Bauabschnitt erstreckt sich in etwa von der Einmündung in die Friedrichstraße bis auf Höhe des Grundstücks mit der Hausnummer 20. „Dort wird seit der vergangenen Woche die Fahrbahn aufgefräst und mit dem Kanalbau begonnen“, erläutert Franz Lucassen vom Geschäftsbereich Bauen und Verkehr der Gemeinde Rastede. Bei der Maßnahme werden nämlich nicht nur Fahrbahn und Gehweg erneuert, sondern auch die unterirdischen Kanäle für Regen- und Schmutzwasser sowie der Straßenunterbau. Darüber hinaus werden bei dieser Gelegenheit die Versorgungsleitungen für Frischwasser, Strom, Gas und Telekommunikation ausgetauscht.

Die Arbeiten erfolgen in insgesamt drei Bauabschnitten, die während der Arbeiten jeweils voll gesperrt werden müssen. Anlieger erreichen ihre Grundstücke in dieser Zeit nur zu Fuß und sollten ihre Fahrzeuge in den umliegenden Straßen parken. Um für Entlastung zu sorgen, hat die Gemeindeverwaltung vorübergehend zusätzliche Parkplätze geschaffen. Dabei handelt es sich um Stellflächen in einem speziell gekennzeichneten Bereich vor dem Schützenhof an der Mühlenstraße. Das Parken dort ist nur mit einem Parkausweis erlaubt, der zusammen mit weiteren Informationen an die betroffenen Haushalte verteilt wird. „Mit Beginn der Arbeiten im zweiten Bauabschnitt konnten wir die Zahl der dortigen Parkplätze verdoppeln“, berichtet Lucassen. Insgesamt stehen den Anliegern dank der Unterstützung des Schützenvereins Rastede damit 50 zusätzliche Stellplätze zur Verfügung.

Für erschwerte Bedingungen sorgt derweil die Vielzahl alter Versorgungsleitungen. Diese können zum Teil erst dann außer Betrieb gesetzt werden, wenn die neuen Leitungen vollständig verlegt und an die Versorgungsnetze angeschlossen worden sind, was wiederum erst im Verlauf der Arbeiten im dritten Bauabschnitt möglich wird. Der Zeitplan sieht ein Ende der Gesamtmaßnahme Ende November vor.

Im ersten Bauabschnitt zwischen der Mühlenstraße und der Einmündung in die Friedrichstraße sind die Kanalbauarbeiten inzwischen abgeschlossen, sodass dort nun die Versorgungsunternehmen mit dem Verlegen ihrer jeweiligen Leitungen begonnen haben. „Damit liegt die Maßnahme trotz den veränderten Bedingungen durch das Corona-Virus noch ziemlich gut im Zeitplan“, sagt Lucassen. Allerdings könne sich das jederzeit ändern, falls es zur Infektion eines Mitglieds der Baukolonne komme. Deshalb bittet die Gemeinde auch im Umgang mit den Arbeitern vor Ort um Einhaltung der bekannten Verhaltensregeln, unter anderem das Halten von mindestens anderthalb Metern Abstand.