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Deckenprogramm: 15 Gemeindestraßen werden ausgebessert

Grünes Licht für die Instandsetzung verschiedener Straßen in der Gemeinde Rastede: Der Verwaltungsausschuss hat die Auftragsvergabe für das sogenannte Deckenprogramm beschlossen. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt rund 162.000 Euro und fallen damit geringer aus als gedacht. Insgesamt 15 Straßen, für deren Unterhaltung die Gemeinde zuständig ist, sollen ab Juli ausgebessert werden.

Oberflächliche Risse werden im Speckweg, Langenwischweg, Rehornweg, Hirtenweg, in der Wiemkenstraße, Kreyenstraße, Dorfstraße und „Am Sternbusch“ verschlossen. Dasselbe gilt für die Ringstraße, den Barghorner Weg, den Gabelweg, sowie die Straßen „Langenberg“ und „Lange Reihe“, wobei hier zusätzlich ein vorheriger Ausgleich von Unebenheiten erfolgt. Auch in den Straßen „Am Liethegleis“, „Hohe Liethe“ und „An der Badeanstalt“ werden zunächst Unebenheiten beseitigt, anschließend erfolgt eine vollflächige Oberflächenbehandlung. „Dabei wird ein bitumenhaltiges Bindemittel und anschließend eine Schicht Edelsplitt aufgetragen“, erklärt Franz Lucassen vom Geschäftsbereich Bauen und Verkehr der Gemeinde Rastede. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 78.000 Euro, das wirtschaftlichste Angebot hatte eine Firma aus dem Landkreis Verden abgegeben.

Etwas aufwändiger wird die Instandsetzung des Kiefernwegs und eines Teilabschnitts der Buchenstraße. Dort wird der alte Asphalt zunächst entfernt, die Schottertragschicht ertüchtigt und schließlich eine neue Asphalttragdeckschicht im Heißeinbauverfahren aufgetragen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 84.000 Euro, das wirtschaftlichste Angebot hatte eine Firma aus dem Landkreis Friesland abgegeben.

Damit liegen die Angebotssummen unterhalb der auf Grundlage der Vorjahreswerte geschätzten Kosten. Ursprünglich war die Gemeindeverwaltung allein für die zwei Maßnahmen im Heißeinbauverfahren von rund 140.000 Euro Kosten ausgegangen. „Die Preissenkungen hängen offenbar mit den aktuell niedrigeren Ölpreisen zusammen“, sagt Gemeindesprecher Ralf Kobbe, „wodurch sich die Herstellungskosten für das bei den Arbeiten verwendete und aus Erdöl gewonnene Bitumen deutlich verringern.“