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Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung: Haus und Garten vor den Folgen des Klimawandels schützen

Wie man seinen Garten klimaresilient gestaltet und sein Zuhause vor Starkregen schützt – das sind die Themen zweier Informationsabende im September, zu denen die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Rastede, Heidrun Nolte, einlädt.

Die Folgen des Klimawandels sind längst im eigenen Garten spürbar: Wetterextreme wie große Hitze, lange Trockenphasen und Starkregen belasten Pflanzen, verändern Böden und machen neue Lösungen erforderlich. Wie sich Gärten – ob groß oder klein – mit einfachen Maßnahmen klimaresilient gestalten lassen, zeigt der interaktive Vortrag „So wird mein Garten klimafit“ am Donnerstag, 10. September, von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr im Ratssaal der Gemeinde Rastede, Sophienstraße 27.

Almut Eilers, Gartenberaterin der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, führt kompetent und lösungsorientiert durch den Abend. Teilnehmende erfahren, wie jeder Garten mit klimafreundlicher Gartenpflege, robusten Pflanzen, cleverem Wassermanagement und mehr Biodiversität ein lebendiger, widerstandsfähiger Wohlfühlort bleiben kann. Für Abwechslung und noch mehr Aha‑Momente sorgen interaktive Elemente wie ein Gemeinsamkeiten‑Check, eine Eiswürfel‑Challenge und ein kurzes Garten‑Quiz. So wird der Abend nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam und inspirierend.

Unter dem Motto „Mach Deine Immobilie fit für die Wetterextreme von morgen“ geht es dann am Donnerstag, 17. September, im „Zollhaus“, Kleibroker Straße 139, um Starkregenvorsorge. Von 17.30 bis 19.30 Uhr zeigt Jens de Boer, Regionalleiter des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV), wie sich das Eigenheim wirksam vor den Folgen extremer Niederschläge schützen lässt.

Besonders die Starkregenereignisse im Juni 2021 und rund ein Jahr zuvor haben vielen Rastederinnen und Rastedern vor Augen geführt, wie schnell Zufahrten, Gärten und Keller unter Wasser stehen können – und welche Schäden dadurch entstehen. Im Mittelpunkt des kompakten Vortrags stehen praxisnahe Lösungen, die den Wert und die Widerstandskraft der eigenen Immobilie steigern:

  • Rückstausicherung – schützt Keller und Haustechnik vor eindringendem Wasser aus dem öffentlichen Kanalnetz
  • Bauliche Vorkehrungen zum Schutz vor Oberflächenwasser – verhindern Schäden an Fassade, Fundament und Außenanlagen
  • Sammeln, Speichern und Nutzen von Niederschlagswasser – entlastet Grundstücke sowie Kanalnetz und spart langfristig Kosten

Darüber hinaus geht es auch diesmal um die klimaresiliente Gestaltung von Gärten und anderen Freiflächen auf dem Grundstück, die nicht nur zum Schutz beiträgt, sondern auch ein Plus für die Wohnqualität mit sich bringt.

Beide Veranstaltungen bieten Gelegenheit für individuelle Fragen und den gemeinsamen Austausch. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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