Willkommen im Residenzort Rastede

Neuer Trinkwasserspender im Rasteder Rathaus

Ein neuer Trinkwasserspender steht seit kurzem im Rathaus der Gemeinde Rastede zur Verfügung: Zu den Öffnungszeiten können alle Besucher im Wartebereich des Einwohnermeldeamts kostenlos ihren Durst löschen. Das Gerät ist direkt an die Trinkwasserleitung angeschlossen und bietet die Möglichkeit, dem Getränk je nach Geschmack viel, wenig oder gar keine Kohlensäure hinzuzufügen. Gezapft wird einfach per Knopfdruck. Dazu kann eine eigene Trinkflasche verwendet werden. Alternativ gibt es im Rathaus umweltfreundliche Trinkgefäße.

“Wir freuen uns, den Bürgerinnen und Bürgern diese Möglichkeit bieten zu können”, sagt Rastedes Bürgermeister Dieter von Essen. Die Anschaffung des Spenders erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV). Dieser bietet seinen Mitgliedern – Gemeinden wie Landkreisen – im Rahmen eines neuen Projekts die Möglichkeit, solche Trinkwasserspender für die Bevölkerung in öffentlich zugänglichen Gebäuden aufzustellen. Der Verwaltungssitz der Gemeinde Rastede ist nach dem Kreishaus in Westerstede die zweite Einrichtung im Ammerland, in der das Projekt umgesetzt wurde.

Auch Schulen seien willkommen, sagt Projektleiter Jörn Logemann: „Der Zugang zu kostenlosem Trinkwasser trägt zur Chancengleichheit aller Kinder bei, denn ein gesundes Leben fängt bereits beim richtigen Trinkverhalten an.“ Gleichzeitig wolle man so dazu beitragen, süße und kalorienhaltige Limonaden sowie Fruchtschorlen “aus den Klassenzimmern zu verdrängen“, so Logemann.

Jens de Boer, Regionalleiter des OOWV im Landkreis Ammerland, betont, wie gesund das hiesige Leitungswasser dank seiner hohen Qualität sei. „Der Genuss von Trinkwasser ist außerdem ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz, denn auf diese Weise wird der Plastikverbrauch reduziert“, ergänzt er. Außerdem unterstrich de Boer bei dieser Gelegenheit die grundsätzliche Bedeutung der kommunalen Wasserversorgung: „Der Aufbau des Versorgungsnetzes, wie wir es heute kennen, hat nach Kriegsende maßgeblich dazu beigetragen, gleiche Lebensbedingungen in Stadt und Land herzustellen. Wasserversorgung ist nicht selbstverständlich, sondern eine wichtige Errungenschaft. Sie sichert uns Wohlstand und ist eine Grundvoraussetzung für Wachstum.“