Willkommen im Residenzort Rastede

Diesjährige Kunstpreis-Beiträge sind im Palais zu bestaunen

Mehr als 100 Künstler aus dem Raum Weser-Ems, die insgesamt knapp 230 Arbeiten eingereicht haben: Die Beteiligung beim diesjährigen Kunstpreis und Jugendkunstpreis der Gemeinde Rastede war so groß wie noch nie. Zum Sieger kürte die Jury das Werk von Matthias Langer, der sich nun über das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro freuen darf. Der Vareler hat eine dreiteilige Fotografie zum diesjährigen Motto „Nacht“ eingereicht. Gestaltet hatte Langer sein Werk „Sternenhimmel“ unter anderem mit Murmeln, Bastelglitzer und Süßigkeiten.

Der Jugendkunstpreis geht in diesem Jahr nach Oldenburg: Johannes Maximilian Ahlers überzeugte die Jury mit einem mehrteiligen Objekt, das er „Dunkle Nacht“ betitelt hat. Es handelt sich dabei um eine Holzkiste, die von außen mit Van Goghs Werk „Sternennacht“ bemalt ist und verschiedene Gegenstände enthält, darunter ein Tagebuch. Den zweiten Platz teilen sich Tabea Brand aus Wiefelstede und Kaspar Laurence Kappel aus Jade. Insgesamt 17 junge Künstler im Alter zwischen 12 und 21 Jahren hatten sich in diesem Jahr mit ihren Werken um den Jugendkunstpreis beworben, der mit insgesamt 500 Euro dotiert ist.

Die Gemeinde Rastede hat den Kunstpreis 1986 ins Leben gerufen und lobt ihn inzwischen alle zwei Jahre aus. Die eingereichten Arbeiten decken alle Bereiche der bildenden Kunst ab, von Malerei, über Grafik, Fotografie und Objektkunst bis hin zu neuen Medien. Noch bis zum 1. September ist eine Auswahl der Wettbewerbsbeiträge – insgesamt 58 Arbeiten – im Palais ausgestellt. Der Eintritt ist frei.